Die Kirche wird erstmals im Jahr 1233 erwähnt. Sie steht auf dem höchsten Punkt in der Mitte des Dorfes. Das Mauerwerk besteht aus Backsteinen als auch aus Feldsteinen. Die Feldsteine haben eine beachtliche Größe.

Von 1873 bis 1874 wird die Kirche umfassend restauriert und erhält einen vierstöckigen neugotischen Turm mit zwei neuen Glocken. Der mit Schieferplatten gedeckte Turm aus dem 19. Jahrhundert ist mit seiner Helmform eher untypisch für Mecklenburg. Die beiden Glocken werden 1927 durch zwei Stahlglocken ersetzt.

Die erste Orgel erhält die Kirche 1897. 85 Jahre später baut die Firma Nußbrücker eine kleinere Orgel aus dem Dom zu Güstrow in die Kirche ein. Das Altarblatt mit der Darstellung der Kreuzabnahme kopierte G. Tempel nach Rembrandt. Der Schnitzaltar vom Ende des 15. Jahrhunderts zeigt im Schrein eine Kreuzigungsgruppe in der Predella wird die Marienkrönung gezeigt. Die Passionsgemälde in den Flügeln sind Arbeiten aus der Zeit um 1420.

In Baumgarten (6 km) befindet sich das Café Alte Schule direkt neben der spätgotischen Feldsteinkirche. Eine Besonderheit sind die selbstgebackenen Kuchen und Torten und der Weidendom im sehenswerten Garten des Cafés.

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Am Kirchberg 20, 18249 Baumgarten Ortsteil Qualitz

GPS:

53.828037790205, 11.821157275394

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