20.06.2026
Am 20. Juni 2026 ist Tag der Backsteingotik!
Rund um diesen Tag laden zahlreiche Mitglieder der Europäischen Route der Backsteingotik zu besonderen Aktionen, spannenden Führungen und exklusiven Einblicken ein.
Teilnehmende Städte 2026 (das Programm wird laufend ergänzt)
Barth
10:00 – 11:30 Uhr: Auf den Spuren der Backsteingotik in Barth
Mehr Informationen unter Tag der Backsteingotik in Barth
Frankfurt (Oder)
10 bis 17 Uhr: Vorträge, Gespräche und Führungen
Zum Tag der Backsteingotik widmet sich die Bürgerkirche St. Marien Frankfurt (Oder) unter dem Titel „Aus und vorbei! Oder?“ – Gedächtniskultur in St. Marien“ der historischen und heutigen Gedächtnis- und Begräbniskultur.
Freut euch auf Vorträge, Gespräche und Führungen zu historischen Begräbnisorten, Friedhöfen und Formen des Erinnerns in Frankfurt (Oder).
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Trauer, Gedächtnis und Erinnerungskultur – damals wie heute, religiös und weltlich.
Ort: Bürgerkirche St.-Marien Frankfurt (Oder), Oberkirchplatz 1, 15230 Frankfurt (Oder)
kostenfreie Teilnahme inkl. Mittagsimbiss
Programm: Gedächtnistag
Anmeldung und Tickets (bis 10. Juni 2026 möglich): Anmeldung
Greifswald
10.00- 11.00 Vortrag
„Backsteingotik in der Umgebung Greifswalds: Die Dorfkirche in Levenhagen und ihre besonderen architektonischen Beziehungen zur Greifswalder Stadtpfarrkirche St. Nikolai“
André Lutze, Bauhistoriker (Markt, Rathaus, Bürgerschaftssaal)
11.00- 12.00 Vortrag
„Die Wiedereinführung backsteinsichtigen Bauens im Stil der Gotik in Greifswald im 19. Jahrhundert“
André Lutze, Bauhistoriker (Markt, Rathaus, Bürgerschaftssaal)
13.00- 15.00 Führung
„Die Wiedereinführung backsteinsichtigen Bauens im Stil der Gotik in der Greifswalder Altstadt im 19. Jahrhundert“
André Lutze, Bauhistoriker (Treffpunkt: Markt, Rathaus, Haupteingang)
16.30- 18.00 Führung
„Die Wiedereinführung backsteinsichtigen Bauens im Stil der Gotik in Eldena mit der Gründung der Landwirtschaftsakademie 1835/1836“
André Lutze, Bauhistoriker (Treffpunkt: Wolgaster Landstraße 39, an der Eisdiele)
Güstrow
Ab 10:00 Uhr: Backstein, Geschichte und ganz besondere Details – Herzliche Einladung zu einer besonderen Führung im Güstrower Dom
Am Tag der Backsteingotik entdeckt ihr die faszinierende Welt der Backsteingotik, einer Baukunst, die den Norden Europas bis heute prägt. In Güstrow gehören unter anderem die Gertrudenkapelle, die Heilig-Geist-Kirche, die Pfarrkirche St. Marien und natürlich der Dom zu den eindrucksvollen Zeugnissen dieses Baustils.
Bei der Führung erfahrt ihr Spannendes über die Entstehung, architektonische Besonderheiten und kunstvolle Gestaltung der Backsteingotik. Der Güstrower Dom bietet dafür mit seiner eindrucksvollen Architektur und seiner reichen Geschichte den idealen Rahmen.
Ein besonderer Blick gilt ausgewählten Details im Innenraum sowie der Bedeutung des Doms innerhalb der regionalen Backsteingotik.
Und das Beste: Mit Eurer Teilnahme tut ihr auch noch Gutes. Die gesamten Einnahmen aus den Eintrittsgeldern kommen der Sanierung des Hochaltars zugute und helfen dabei, dieses bedeutende Kulturgut für kommende Generationen zu bewahren.
Anmeldung:
Güstrow Information
Franz-Parr-Platz 10
info@guestrow-tourismus.de
Telefon: 03843 681023
Himmelpfort
13:30 Uhr: Führung
Das Brauhaus Himmelpfort bietet eine Führung durch das Brauhaus mit Schwerpunkt Backsteingotik um 13:30 Uhr kostenlos an.
Treffpunkt ist vor dem Brauhaus Himmelpfort, Klosterstraße 22, 16798 Fürstenberg/Havel.
Kloster Lüne
16:00 Uhr: Backsteine im Klosterformat erzählen Geschichte
In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde ein neuer Baustoff en vogue: der Backstein. Er wird seriell hergestellt, erhöht den Brandschutz und ist nachhaltig. Wo kam er in Lüneburg zunächst zum Einsatz? Beim Bau der St. Johanniskirche in der Stadt oder beim Wiederaufbau des Klosters Lüne nach einem Brand von 1240? Eine Antwort findet man nicht bei Wikipedia, sondern bei einer Führung durch das Kloster am Tag der Backsteingotik der Europäischen Route der Backsteingotik.
Treffpunkt: In der Brunnenhalle
Begleitung: Prof. Dr. Edgar Ring
Płock
„Im Schatten der Backsteinmauern. Gemeinsames Erbe von Masowien und Europa“ ist ein Projekt, zu dem die Płocker Lokale Tourismusorganisation während der Tage der Geschichte von Płock einlädt:
20. Juni, 13:00–17:00 Uhr
Besichtigung der Wissenschaftlichen Gesellschaft von Płock, verbunden mit einer Präsentation von Altdrucken (Eintrittskarten erforderlich, erhältlich im Sitz der PLOT – Pl. Stary Rynek 1, Dom Darmstadt)
21. Juni, 12:00 Uhr
Alter Marktplatz (Stary Rynek) in Płock – Spaziergang mit Gästeführern auf der Route der Backsteingotik
Der Tag der Backsteingotik ist Teil der gleichzeitig in Płock stattfindenden Tage der Geschichte von Płock, die für das Wochenende vom 20.–21. Juni geplant sind. Diese Veranstaltung, die das kulturelle Erbe der Stadt feiert, umfasst zahlreiche historische Attraktionen, darunter Vorführungen, Workshops und Führungen. Das detaillierte Programm wird näher am Termin verfügbar sein, in der Regel mit Aktivitäten auf dem Alten Marktplatz und in lokalen Museen.
Rostock
11:00 Uhr: Rundgang zum Thema Backsteingotik
90-minütiger Rundgang ab Rostock-Information, Stadtzentrum, Universitätsplatz 6, 18055 Rostock
Kosten: 15 € pro Erwachsener ab 15 Jahren, 13 € mit Gästecard, 6 € für Kind bis 14 Jahre & für Schwerbehinderte
Stendal
14:00 Uhr bis 16:00 Uhr: Sonderführung “Spuren der romanischen Vorgängerbauten an den gotischen Kirchen (St. Petri und Dom St. Nikolaus) und dem Tangermünder Tor”
Ausgehend vom Marktplatz wird das historische Marktensemble betrachtet. Dabei stehen die Anfänge des Backsteinbaus und seine Verbreitung in der Region im Mittelpunkt. Von hier bietet sich ein erster Blick auf Bauten der Backsteingotik. Das Marktensemble wird näher betrachtet. Der Stadtführer geht dabei auf das Baumaterial Backstein ein. Wann wurde zum ersten Mal mit Backstein gebaut und wann kam das Know-how in die Region? Weiter führt der Weg durch die Straßen der Altstadt zur Petrikirche. Dort erfolgt eine Spurensuche nach dem romanischen Vorgängerbau sowie die Betrachtung der Besonderheiten der Baugeschichte der Kirche. Ein kurzer Gang ins Innere bringt die Kirche näher. Ein Spaziergang über den Wall führt zum Dom St. Nikolaus. Unterwegs wird erläutert, wie die Wallanlage im 14. und 15. Jahrhundert aussah und wann sie umgestaltet wurde. Am Westbau des Domes St. Nikolaus lässt sich auch hier der romanische Vorgängerbau erkennen. Anschließend wird die Spurensuche im Innenhof fortgesetzt. Weiter führt der Weg über den Wall zum Pulverturm und schließlich bis zum Tangermünder Tor. Auch dort sind beide Baustile gut zu erkennen. Der Aufstieg auf das Tangermünder Tor bildet den würdigen Abschluss der Führung.
Treffpunkt: Roland Marktplatz, Markt 1, 39576 Hansestadt Stendal
Die Stadtführung ist kostenfrei.
14:00 Uhr bis 17:00 Uhr: kostenfreie Führungen im ehemaligen Gertraudenhospital
Auch der Förderverein Gertraudenhospital Stendal (Scharnhorststraße 2; unweit des Uenglinger Tores) bietet ein Programm zum Tag der Backsteingotik an. Hier werden von 14 bis 17 Uhr kostenfreie Führungen angeboten. Zudem können Besucher mit den Mitgliedern des Fördervereins bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kommen.
Allgemeine Informationen zum Tag der Backsteingotik
Der von der Europäischen Route der Backsteingotik jährlich am dritten Samstag im Juni europaweit ausgerufene Tag macht auf das kulturelle Erbe der Backsteingotik aufmerksam.
Anlass für den 1. Tag der Backsteingotik im Jahr 2018 war das Europäische Kulturerbejahr, welches international unter dem Motto “Sharing Heritage” gefeiert wurde. In Deutschland, Dänemark und Polen wird der Tag der Backsteingotik durch das enge Zusammenwirken von Vertretern aus Denkmalpflege, Wissenschaft, Kirchen, Tourismus und Verwaltung realisiert und von der Europäischen Route der Backsteingotik e.V. koordiniert.
Unsere Mitglieder verbindet das gemeinsame Kulturerbe Backsteingotik, also die mittelalterliche gotische Architektur aus Backstein vorwiegend im Ostseeraum, die sie mit vereinten Kräften einer breiten Öffentlichkeit vermitteln möchten. Ein wichtiges gemeinschaftliches Anliegen ist es, die Menschen für den Erhalt dieser Kulturlandschaft zu begeistern.











