Die Johanniskirche wird erstmals 1174 genannt. Vermutlich liegen ihre Ursprünge in karolingischer Zeit. Der Beginn des gotischen Baus liegt in den 80er Jahren des 13. Jahrhunderts.

Der gedrungene Turm mit einem tief eingeschnittenen Portal wird von vier mit Blenden und Maßwerk reich verzierten Giebeln gekrönt. Die äußeren Seitenschiffe sind unter selbständigen Kupferdächern, während die dreischiffige Halle von einem Dach überspannt wird.

Der Hauptaltar mit vier Flügeln entstand zwischen 1430 und 1485. In einer kleinen Wandnische rechts des Altars steht ein Hostienkästchen (ca. 1480) in Gestalt einer gotischen Kirche.

In der Mitte des Baldachin-Altars im nördlichen Außenschiff befindet sich eine Schnitzfigur Johannes des Evangelisten (1400). In unmittelbarer Nähe hängt der Marienleuchter, eine Stiftung der Pelzergilde (ca. 1490).

Neben diesen mittelalterlichen Kunstwerken besitzt die St. Johanniskirche eine bedeutende Ausstattung der Renaissance.

Adresse

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Bei der St. Johanniskirche 1, 21335 Lüneburg, Deutschland

GPS:

53.247819 , 10.412786

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