Die St.-Jakob-und-Nikolaus-Kirche (polnisch: Kościół pofranciszkański pw. św. Jakuba Starszego i św. Mikołaja ) wurde für den Franziskanerorden, der im Jahre 1258 nach Chełmno geholt wurde, gebaut. In den Händen des Ordens blieb sie bis zur ihrer Kassation 1806. Die Bauarbeiten wurden im 13. und 14. Jahrhundert geführt, damals erhielt die Kirche die endgültige Form einer Pseudobasilika.

Die Klosterbauten an der nördlichen Seite der Kirche wurden nach der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts abgerissen. In den Jahren 1822–1828 wurde die Kirche von den Barmherzigen Schwestern geleitet und seit 1859 als Gymnasialkirche benutzt. Um das Jahr 1859 wurde der Innenraum der Kirche im neogotischen Stil restauriert.

Die Kirche besteht aus zwei Hauptteilen: einem dreischiffigen Körper (28 m lang) und einem gerade geschlossenen Chorraum (24 m). Charakteristisch für diese Pseudobasilika ist ein schmaler Glockenturm an der Südseite, der bei einem Franziskanerorden eine Ausnahme war.

Im Chorraum befindet sich ein Kreuzrippengewölbe und im Hauptschiff ein Sterngewölbe. Die früher reiche Ausstattung der Kirche wurde in andere Kirchen verlegt. Zu der heutigen, neogotischen Ausstattung gehören der Altar, der Chor und die Kanzel. Im Dezember 2006 wurden im Presbyterium der Kirche während Renovierungsarbeiten zufällig sehr große wertvolle mittelalterliche Wandmalereien entdeckt.

Adresse

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Biskupia 9, Chełmno, Polen

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53.34872601660129, 18.419910597057424

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