Die St.-Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Einst war sie das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden.

Die Ursprünge der St.-Georgen-Kirche liegen in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ihre Errichtung fällt somit in die bewegte Zeit des späten Mittelalters und der Reformation. In einer jahrhundertlangen Bautätigkeit wurde die Kirche mehrfach verändert und 1594 fertig gestellt.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Ab 1990 wurde dieses wieder aufgebaut.

St. Georgen gehört in die glanzvolle Reihe der großen Backsteinkirchen Nord- und Ostdeutschlands. Diese Kirchen sind Zeugen eines starken und selbstbewussten, auf Repräsentation zielenden Bauwillens des reichen Bürgertums der Hansestädte, aber auch eines tiefen religiösen Empfindens. Die Kirchen der reichen Bistümer und Abteien sollten an Größe und Ausstattung übertroffen werden.

Ungeachtet der Bautätigkeit hat sich St.-Georgen-Kirche längst zu einem attraktiven kulturellen Veranstaltungsort etabliert. Hier finden Kongresse, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen u. v. a. m. statt.

Die Aussichtsplattform von St. Georgen bietet einen imposanten Blick über Wismar und die Wismarbucht und ist bequem mit dem Fahrstuhl zu erreichen.

Adresse

Adresse:

St.-Georgen-Kirchhof 2, 23966 Wismar, Deutschland

GPS:

53.8905705, 11.460095899999942

Telefon:

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Email:

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