Das fünf Kilometer östlich von Greifswald gelegene ehemalige Zisterzienserkloster Hilda, später Eldena geannt, wurde um 1200 gegründet. Nach der päpstlichen Bestätigung 1204 entstanden bis ca. 1245 die ältesten noch erhaltenen Bauteile von Chor, Quer- und Langhaus der Klosterkirche.

1249 wurde hier Herzog Wartislaw III. mit der Marktsiedlung Greifswald belehnt. Ab 1255 entstand der ältere Klausurbereich, um 1400 mit einem großangelegten Ausbau der Kirche auch die Erweiterung zur herzoglichen Grablege.

Nach 1535 wurde das Kloster in ein herzogliches Amt umgewandelt, das durch bauliche und funktionale Erweiterungen am Ende des 16. Jahrhunderts Residenzcharakter trug.

Nach Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg verfielen Kirchen- und Klausurgebäude und wurden als Steinbruch genutzt. Zeichnungen und Gemälde Casper David Friedrichs machten nach 1800 die ruinösen Bauteile europaweit bekannt und führten zu ihrer Sicherung und Erhaltung innerhalb einer bis heute erhaltenen Parklandschaft.

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Wolgaster Landstraße 41, 17493 Greifswald-Wieck, Deutschland

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