710 – Gründung der Stadt in dem Ort eines lebendigen Handelsaustausches, mit der Verordnung des Königs, vermutlich Angantyr. Seit dieser Zeit wurde Ribe zum internationalen Handelszentrum und Königsstadt als eine Grenzstadt.
948 – erste urkundliche Erwähnung des Riber Bischofs. Die Kirche war für die Entwicklung der Stadt immer von Bedeutung seit der Zeit, in der König Ansgar die erste Kirche in Ribe gebaut hat, ca 850.
1115 – König Nils baut ein Schloss in Ribe, sog. Riberhus. In dieser Zeit verfügt Dänemark über keine richtige Hauptstadt, der König regiert von verschiedenen Schlösser aus, die im ganzen Land zerstreut sind. Das Schloss wurde in den Jahren 1660 – 1700 abgerissen.
1145 – Errichtung einer Domschule, die für die Entwicklung der Kirche unentbehrlich war . Die Stadt entwickelt sich hervorragend dank der Kirche und Schule.
1536 – Reformationszeit in der Kirche, als folge verliert die Kirche die Macht und Reichtum zum Gunsten des Königs. Es bleibt nur die Katharinenkirche als Pfarrkirche in der Stadt erhalten, die Klostergebäude wurden zum Krankenhaus.
1580 – großer Brand, während einer Nacht ist das ganze Stadtzentrum abgebrannt worden (213 Häuser). Die Mächtigen haben ihren Reichtum verloren, sind aber am Leben geblieben.
1634 - große Sturmflut, die größte in der Geschichte der Stadt. Das Meer ist ein gefährlicher Nachbar, erleichtert aber die Handelsbeziehungen, die zum Reichtum führen.
1659 – die Pest. Während des Krieges mit Schweden sind die Bewohner der nahliegenden Dörfer in die Stadt gezogen, wo 70% der Bevölkerung stirbt. Die Ellite der Stadt wurde mit der Pest ebenso betroffen. Ribe verliert den Rang einer Königsstadt als Kopenhagen im Jahre 1660 zur Hauptstadt wird.
1848 – Industrialisierung. Die Stadt wird langsam wiederaufgebaut nach 200 Jahren Armut. Es entstehen neue Fabriken, Finanzelliten und die Stadt blüht erneut auf.
1899 – Gründung eines Touristenverbands Ribe. Als Hauptziel bezeichnet man die Aufbewahrung der Bebauung der Stadt und Umgebung. Der Verband fängt mit der Restaurierung der Sehenswürdigkeiten der Stadt an, die Arbeiten werden heute noch geführt. Die Restaurierungspläne sind im Jahre 169 entstanden.
