Deutschland

 

Bardowick

Dom zu Bardowick
 
 
 

Geschichte Bardowicks

 
785 Der Ort "Bardunwi" wird in den Annales Laureshamenses erstmals genannt.
795 Karl der Große weilt in oder bei Barowick.
8.-12. Jh. Handelskolonie an der Grenze zum slawischen Siedlungsraum, im Diedenhofener Kapitular 805 als zentraler Fernhandelsplatz bezeichnet; der Ort besitzt Münz-, Markt- und Zollrechte.
1189 Heinrich der Löwe zerstört Bardowick, das seine Bedeutung im Fernhandel durch die Konkurrenz von Lüneburg und Lübeck bereits verloren hat.
1371 Während der Lüneburger Erbfolgekriege wird Bardowick ein weiteres Mal zerstört. Das stark beschädigte Kirchenschiff des Domes wird neu gebaut.
ab 1400 Bardowick hat den Status eines Fleckens mit eingeschränkten städtischen Rechten. Haupterwerb der Einwohner ist der Gemüseanbau.
1626/27 Im 30-jährigen Krieg werden zahlreiche Gebäude durch Brandschatzung zerstört.
1803 Ein weiterer Großbrand vernichtet 52 Gebäude.
1945/46 Für ein knappes Jahr müssen die Bardowicker ihre Häuser räumen. Polnische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter werden einquartiert.
1974 Die Samtgemeinde Bardowick mit den Mitgliedsgemeinden Bardowick, Barum, Handorf, Mechtersen, Radbruch Vögelsen und Wittorf wird gegründet.