Polen

 

Szczecin

 
 
 

Kathedrale Sankt Jakobi

 
 
Kathedrale Sankt Jakobi
Kontakt:
Św. Jakuba - Str. 5

Öffnungszeiten:
ganzen Tag

Eintritt: 
frei
 
Das Bauwerk:
Das Gotteshaus wurde im Jahre 1187 von dem Stettiner Kaufmann Beringer gestiftet. Bereits Mitte des 12. Jahrhunderts wurde hier mit dem Bau eines gemauerten Gotteshauses begonnen, dessen Spuren bis heute im presbyterialen Teil erkennbar sind. Die jetzige Kirche wurde in den Jahren 1370 – 1503 errichtet. Zunächst wurde das Presbyterium erweitert, anschließend die Schiffe zu einer dreischiffigen Basilika umgestaltet, im Jahre 1503 wurde der Westturm fertig gestellt. Nach der Zerstörung des Gotteshauses bei Luftangriffen im Jahre 1944 wurde die Kirche 1974 mit einer modernen Fassade auf der Nordseite neu aufgebaut. Auf der Südseite kann die unversehrt gebliebene reiche Maßwerkdekoration der Strebepfeiler nach einem Entwurf von Heinrich Brunsberg bewundert werden. Vor dem Krieg war die St. Jakobikirche eine Pfarrkirche. Die einzelnen Kapellen des Gotteshauses wurden von den Bewohnern der Stadt reich ausgestattet. In ihnen befanden sich wunderschöne Altäre, die von Stettiner Kaufleuten, Seefahrern und Handwerkergilden gestiftet wurden.
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Altes Rathaus

 
 
Altes Rathaus
Kontakt:
Staromłyńska Str. 27,
70 -561 Szczecin, Polska

Öffnungszeiten:
10-16 Uhr
im Sommer: 10-18 Uhr

Führungen:
Polnisch, Deutsch, Englisch

Eintritt:
Erwachsene: 6,00 Euro
mit Ermäßigung: 3,00 Euro
 
Das Bauwerk:
Das Alte Rathaus als Sitz der städtischen Behörden ist bereits der zweite an dieser Stelle entstandene Ziegelbau und Symbol der Unabhängigkeit der Bürger Stettins. Es wurde im 15. Jahrhundert auf den Überresten eines älteren Gebäudes aus dem vorherigen Jahrhundert errichtet. Der heutige Rathauskörper erhielt nach dem Wiederaufbau im Jahre 1968 das Aussehen des Sitzes des Stettiner Magistrats aus dem 15. Jahrhundert zurück. Mit großer Sorgfalt wurden die gotischen Schmuckelemente der übrigen Außenwände rekonstruiert. Die repräsentativen Stockwerke waren für die Mitglieder des Stadtrates bestimmt. Vom Jahre 1869 an wurde hier eine bekannte und bei den Einwohnern der Stadt beliebte Weinstube mit Restaurant betrieben. Auch heute befindet sich in dem mit einem schönen Sterngewölbe überdeckten Rathauskeller ein stilvoll eingerichtetes Restaurant, während die übrigen Etagen für museale Sammlungen genutzt werden. Die Geschichte der Stadt wird dort aufgearbeitet. Auf Fotografien kann der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg betrachtet werden, im Falle der Altstadt waren 90 % der Bebauung zerstört.
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Sankt Peter- und Sankt Paul Kirche

 
 
Sankt Peter- und Sankt Paul Kirche
Kontakt:
Plac Św. Piotra i Pawła 4

Öffnungszeiten:
ganzen Tag

Eintritt: 
frei
 
Das Bauwerk:
An dieser Stelle befand sich ursprünglich das älteste christliche Gotteshaus Szczecins. Es wurde in Form einer hölzernen Kirche während der Christianisierung durch den Bischof Otto von Bamberg erbaut. In den Jahren 1425 – 1440 wurde dort eine dreischiffige gotische Halle errichtet, die im Jahre 1677 während eines Artillerieangriffes auf die Stadt zerstört wurde. 1678 – 1702 erfolgte der Wiederaufbau der Kirche, aus Kostengründen mit nur einem großen Innenraum anstatt der dreischiffigen Gliederung. Auf reiche Ausgestaltung wurde jedoch nicht verzichtet. Aus dieser Zeit stammen die zahlreichen, in der Kirche sichtbaren barocken Elemente wie Kronleuchter und Kerzenständer. Auf dem äußeren Teil der Kirchenmauern befinden sich Strebepfeiler mit erhalten gebliebenen Terrakotta-Konsolen aus gotischer der Zeit, auf denen Köpfe Stettiner Bürger dargestellt sind. Die Maßwerke, wurden unter dem Einfluss der Werkstatt des in Pommern berühmten mittelalterlichen Baumeisters Heinrich Brunsberg gefertigt. Nach dem Krieg wurde das Gotteshaus der polnisch-katholischen Kirche zur Verfügung gestellt.
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Sankt Johanneskirche

 
 
Sankt Johanneskirche
Kontakt:
Zakon Palotynów
Św. Ducha Str. 9 
 
Öffnungszeiten:
ganzen Tag
 
Eintritt: 
frei 
 
Das Bauwerk:
Im Jahre 1240 kamen westfälische Franziskaner nach Stettin, für diese stiftete Herzog Barnim I. ein Kloster und eine Kirche, die anfänglich aus Holz gebaut waren. Die gotische Kirche wurde für das Franziskanerkloster zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden die klösterlichen Gemäuer zum Johannes-Krankenhaus umgebaut. Die Kirche diente weiterhin als protestantisches Gotteshaus. Während der Napoleonischen Kriege wurde sie in ein Lebensmittellager umgewandelt. Dank der Bemühungen des Denkmalpflegers und Historikers Prof. Hugo Lemcke wurde sie in den Jahren 1929 – 1930 durch eine Renovierung vor dem weiteren Verfall bewahrt. Im Inneren blieben aus der Zeit des Kirchenbaus eine gotische Grabplatte aus dem Jahre 1378 und die einzigen, noch in Stettin befindlichen mittelalterlichen Polychromien aus dem 15. Jahrhundert erhalten. In der Südkapelle kann man die Vorstellung der mystischen Vermählung der heiligen Katharina aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts betrachten. Gegenwärtig wird die Kirche vom Pallottiner-Orden verwaltet.
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