Polen

 

 Słupsk

 
 
 

St. Georgenkapelle

 
 
St. Georgenkapelle
Kontakt:
Słupsk
Pl. bł. B. Kostkowskiego
 
das Bauwerk:
Die St. Georgenkapelle wurde im XV Jh. erbaut. Durch einen Brand im Jahre 1681 wurde sie stark beschädigt, aber in 1689 wieder aufgebaut. Ende des XVII Jh. wurde die Kuppel mit seiner heutigen Barockhaube versehen.
 
 

Rathaus

 
 
Rathaus
 
das Bauwerk:
Errichtet in den Jahren 1899-1901 nach dem Entwurf der Berliner Architekten Karl Zaar und Rudolf Vahl, auf dem ehemaligen Ufer der zugeschütteten sumpfigen Lache Quebbe, die bis zur 2. Hälfte des XIX. Jh. an der Stelle des heutigen Platzes Zwycięstwa stand. Im großen Teil des Rathauses ist der Ausputz im Jugendstill erhalten geblieben oder rekonstruiert worden, darunter die Beleuchtung der Korridore. Im Rathausturm, der kürzlich den Touristen zugänglich gemacht wurde, befindet sich die Galerie der deutschen und polnischen Oberbürgermeister und der Stadtpräsidenten.
 
 
 

St. Jacek Kirche

 
 
St. Jacek Kirche
Kontakt:
Słupsk
ul. Dominikańska 5-9
 
das Bauwerk:
Die gotische, einschiffige Kirche wurde um die Wende des XIII. zum XIV. Jh errichtet. Hier befinden sich Grabplatten des Herzogs Ernest Bogusław de Croy und seiner Mutter Anna, ein Renaissancealtar und eine herrlich rekonstruierte Barockorgel. Während der Reformation wurde sie vernichtet und stand über 80 Jahre leer. Unter dem Turm wurde für einige Zeit eine Brauerei betrieben.
 
 
 

St. Marienkirche

 
 
St. Marienkirche
Kontakt:
Słupsk
ul. Nowobramska
 
das Bauwerk:
Eine gotische Kirche mit drei Schiffen, gebaut in der 2. Hälfte des XIV. Jh., ausgebaut im Jahr 1500. In den Jahren 1803 und 1853-1858 wurden die Ausmasse der Kirche während Renovierungsarbeiten verkleinert. Zwischen 1858 und 1860 im Zuge eines weiteren Umbaus wurde der Kirche eine pseudogotische Form verliehen. In der Zeit des 2. Weltkrieges wurde die Kirche teilweise zerstört und 1948 wiederaufgebaut. Die Kirche besitzt einen dreischiffigen Innenraum, ein Sterngewölbe im Hauptschiff und Chor, seltsame keramische Stützen mit Darstellungen der menschlichen Gesichter. Erhalten geblieben sind auch: eine gotische Skulpturengruppe "Bekreuzigung", die Kanzel von 1609 sowie der Altar aus dem Jahre 1658.
 
 
 

Das Schloss der pommerschen Herzöge 

 
 
Das Schloss der pommerschen Herzöge
 
das Bauwerk:
Von dem pommerschen Herzog Bogusław X aus der Gryfitendynastie, im Jahre 1507 errichtet, in den Jahren von 1580-1587 im Renaissancestil umgebaut. Nach dem großen Brand von 1821 befanden sich im Schlossgebäude, bereits mit abgerissenem Turm, ein Getreidelager bis März 1945. Das Schloss wurde nach dem II. Weltkrieg nach dem Aussehen aus dem XVI. Jh. wiederaufgebaut. Gegenwärtig hat das Mittelpommersche Museum mit der weltweit größten Sammlung der Porträtfirma "Witkacy" - Stanisław Ignacy Witkiewicz - Schöpfer des Formismus, seinen Sitz.
 
 
 
 

Schlossmühle

 
 
Schlossmühle
 
das Bauwerk:
Gebaut auf dem herzoglichen Grundbesitz noch vor der Errichtung des Schlosses im XV. Jh. als Wassermühle und gleichzeitiger Speicher. Vielmals umgebaut, während des II. Weltkrieges vernichtet und in den 1960er Jahren des XX. Jh. wiederaufgebaut. Gegenwärtig ist die Mühle der Sitz der ethnographischen Abteilung des Mittelpommerschen Museums und der Bersteingalerie.
 
 
 

Neues Tor

 
 
Neues Tor
 
das Bauwerk:
In der zweiten Hälfte des XIV. Jh. errichtet, gegen 1650 wurde der Turm um einen Metallbarockhelm bereichert und 1836 die Durchfahrt verbreitert sowie die westliche Seite des Tores renoviert. In den Jahren 1724-1755 befanden sich im Tor das Strafgefängnis und die Spinnerei, im XIX. Jh. Militärwerkstatt und im XX. Jh., auch nach dem II. Weltkrieg, das Stadtmuseum sowie Arbeitsraum für plastische Kunst.
 
 
 

Der Hexenturm

 
 
Der Hexenturm
 
das Bauwerk:
Errichtet im XV. Jh. als Element des Festungswerks. Dann im XVII. Jh. zum Gefängnis umgebaut, vor allem für Frauen, die Zaubereien verdächtig waren, der letzte Prozess im Hexenturm hat 1701 stattgefunden und sein letztes zum Feuertod verurteiltes Opfer war die Stolper Städterin, Trina Papisten. Der Turm wurde 1974 wiederaufgebaut. Dort befinden sich die Kunstausstellungen der Baltischen Modernen Kunstgalerie.
 
 
 

Richter’s Speicher

 
 
Richter’s Speicher
 
das Bauwerk:
Ende des XVIII. Jh. an der Kreuzung der jetzigen Kopernik- und Wolności-Str. gebaut, wo er bis 1994 stand. Dann wurde der Speicher abgetragen und in den Jahren 1994-1998 an dem Fluss rekonstruiert und in die Nähe des Schlosskomplexes versetzt. Gegenwärtig befindet sich darin eine Teestube, wo zahlreiche kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Das Mittelpommersche Museum nutzt den Speicher auch als Magazin aus.
 
 
 

Landratsamt

 
 
Landratsamt
 
das Bauwerk:
Gebaut 1903 an der Stelle, an der jahrhundertelang eine Schmiede stand. Von Anfang an Sitz der Behörden eines der größten Kreise in Polen. Unregelmässiger Bau aus Blendziegeln mit einem Helm abgeschlossener Turm und einer Uhr bilden ein interessantes architektonisches Objekt. Das Innere des Gebäudes wird jetzt zum Urzustand wiederhergestellt.
 
 
 

Öffentliche Stadtbibliotek

 
 
Öffentliche Stadtbibliotek
 
das Bauwerk:
Das Objekt wurde im XIV. Jh. im gotischen Stil als St. Nikolai Klosterkirche errichtet. Im XVIII. Jh. übertrug die Kirche das Kloster der Stadt für kommunale Zwecke. Große Aufmerksamkeit zieht der mit vier Türmchen abgeschlossene Turm an. Wegen der zu engen Treppe ist der Eingang zum Turm nicht zugänglich. Während der Kriegshandlungen wurde das Baudenkmal schwer vernichtet. Wiederaufgebaut in den Jahren 1963-1971.