Der Flecken Klütz wird bereits im Ratzeburger Zehntenregister um 1230 erwähnt. Klütz erhielt 1938 Stadtrecht und liegt zwischen Lübeck, Grevesmühlen und Wismar nahe der Ostsee (5 km). Die Umgebung von Klütz besitzt die fruchtbarsten Böden des Nordens, womit eine große landwirtschaftliche Bedeutung begründet ist. Die dreischiffige Klützer Hallenkirche aus Backstein ist um 1280, in der Zeit des Übergangs vom romanischen zum gotischen Stil, erbaut worden, was sich in der Gestaltung des Bauwerks widerspiegelt. Teile der glasierten Fußbodenplatten sind noch im Altarraum erhalten. Ein neunsitziges Chorgestühl aus dem 14. Jahrhundert befindet sich an der Südseite, an der Nordseite ist eine Nachbildung zu finden. Die Kleinstadt wurde historisch durch den Adel auf dem “Barockschloss Bothmer„ sowie der Güter um Klütz geprägt. Unweit von Klütz befinden sich weitere Dorfkirchen, eine in Elmenhorst, welche bereits 1230 erwähnt wurde und interessante Gewölbemalereien aus dem 13. Jahrhundert besitzt. Eine andere in Kalkhorst, die noch heute rätselhaft ist, weil der Turm schräg zum Kirchenschiff steht.