Deutschland

 

Hansestadt Wismar

 
 
 

St.-Georgen-Kirchhof

 
 
St.-Georgen-Kirchhof
Kontakt:
D-23966 Wismar
Telefon: +49 3841 251-9040
 
Das Bauwerk:
Die St.-Georgen-Kirche ist eine der drei großen Hauptkirchen Wismars und ein hervorragendes Baudenkmal norddeutscher Backsteingotik. Einst war sie das Gotteshaus der Handwerker und Gewerbetreibenden. Die Ursprünge der St.-Georgen-Kirche liegen in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ihre Errichtung fällt somit in die bewegte Zeit des späten Mittelalters und der Reformation. In einer jahrhundertlangen Bautätigkeit wurde die Kirche mehrfach verändert und 1594 fertig gestellt. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schwer beschädigt. Seit 1990 findet der Wiederaufbau statt. St. Georgen gehört in die glanzvolle Reihe der großen Backsteinkirchen Nord- und Ostdeutschlands. Diese Kirchen sind Zeugen eines starken und selbstbewussten, auf Repräsentation zielenden Bauwillens des reichen Bürgertums der Hansestädte, aber auch eines tiefen religiösen Empfindens. Die Kirchen der reichen Bistümer und Abteien sollten an Größe und Ausstattung übertroffen werden.
 
 
 

St.-Nikolai-Kirche

 
 
St.-Nikolai-Kirche
Kontakt:
Telefon: +49 3841 21 01 43
 
Das Bauwerk:
Das 37 Meter hohe Mittelschiff der St.-Nikolai-Kirche ist das vierthöchste Kirchenschiff Deutschlands. Mit dem Bau der heutigen Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen. Ursprünglich hatte der Turm einen schlanken Dachreiter, der 1703 einem Orkan zum Opfer fiel. Durch den Einsturz des Turmes wurden auch große Teile der Inneneinrichtung zerstört, dieser wurde danach durch Stilelemente des Barocks ersetzt. Die St. Nikolai war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute als einzige der drei großen Stadtpfarrkirchen (St. Marien, St. Georgen, St.-Nikolai) hat die St.-Nikolai den Krieg unbeschädigt überstanden.
 
 
 

St.-Marien-Kirche (Turm)

 
 
St.-Marien-Kirche (Turm)
Kontakt:
St.-Marien-Kirchhof
 
Das Bauwerk:
Der 80 Meter hohe Turm der Marienkirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Wismar. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt und im Jahr 1960 gesprengt. Bis dahin galt sie als eine der schönsten Backsteinkirchen im norddeutschen Raum. Die ehemalige Ratskirche wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Über die bereits vorhandene Kirche wurde Anfang des 14. Jahrhunderts eine doppelt so große und doppelt so hohe Kirche errichtet. Die Zifferblätter der Turmuhr haben einen Durchmesser von 5 Metern. Das Uhrwerk lässt jeweils um 12.00 Uhr, 15.00 Uhr und 19.00 Uhr über das Glockenspiel einen der vierzehn Choräle erklingen.
Die drei Kapellen des Turmes dienen heute als Ausstellungs- und Veranstaltungsräume.
 
 
 

Heiligen-Geist-Kirche

 
 
Heiligen-Geist-Kirche
Kontakt:
Lübsche Straße 31
23966 Wismar
Telefon: +49 3841 283528 
 
Das Bauwerk:
Die rechteckige gotische Saalkirche entstand in ihrer heutigen Gestalt im 15. Jahrhundert unter Einbeziehung einiger Teile aus dem Vorgängerbau. Der Innenraum wird von einer bemalten Holzdecke abgeschlossen. Die barocke Deckenmalerei aus dem Jahre 1687 zeigt alttestamentarische Szenen. Einen besonders schönen Blick auf die Kirche hat man von der Hofseite. An die Kirche unmittelbar angebaut ist das so genannte „Lange Haus“. Ursprünglich als Hospital erbaut, diente es lange Zeit als Altersheim.