Nur wenige Kilometer entfernt von den imposanten Toren Neubrandenburgs findet sich ein Juwel des Mittelalters, dessen Restaurierung ein Werk vieler Jahre ist: die Burg Stargard mit ihrem slawischem Namen in der gleichnamigen Stadt. Sie war einst der politische und strategische Mittelpunkt Ostmecklenburgs. Sie wird 1170 erstmals erwähnt, ihr Name findet sich noch heute in vielen Städten Osteuropas wieder. Denn er bedeutet "Alte Burg", von denen es in den heutigen Gebieten Polens und Litauens eine Vielzahl gibt.
Neben der Burg selbst mit ihren 11 Bauten lohnt auch die Kirche St. Johannis aus dem 13. Jahrhundert mit einen Besuch. Ihr Mittelschiff und Chor aus gotischer Zeit sind erhalten geblieben, ihr Äußeres unterlag jedoch einem steten Wandel, insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert. Landschaftliche Höhepunkte sind der Naturpark Feldberger Seenlandschaft, der schon Hans Fallada beeindruckte, aber auch der Stadtrundweg "Über sieben Berge" ist die Anstrengung wert!
