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Die Europäische Route der Backsteingotik wurde im Rahmen der denkmal2010 in Leipzig ausgezeichnet mit einer Goldmedaille für "herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa".
 
Goldmedaille
 
 
 

Die Europäische Route der Backsteingotik erhielt im Herbst 2012 einen "Sonderpreis" der Jury des europa nostra-Komitees. Damit würdigte die Organisation, die unter anderem den Erhalt des kulturellen Erbes in Europa zum Ziel hat, die besondere Arbeit des Vereins. 
 
special mention europa nostra
 
 

Deutschland

EuRoB-Karte Prenzlau
 

Prenzlau

Panorama, Prenzlau
Foto: LaGa Prenzlau 2013 GmbH
 
 
 

Prenzlau – Stadt küsst See

 
In Prenzlau es ist schließlich nicht zuletzt der See – zu Füßen der imposanten Marienkirche gelegen – neben dem weithin sichtbaren Sakralbau das wichtigste Wahrzeichen der Stadt. Was kulturtouristische und erlebnisorientierte Angebote anbelangt, hat Prenzlau weitaus mehr zu bieten. Von Sehenswürdigkeiten über Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis hin zu einem regen Vereinsleben reichen die Möglichkeiten. Hier das Passende für sich herauszufinden und sich einfach nur zu entspannen, einem Konzert zu lauschen oder beim Kultursommer im Klostergarten dabei zu sein, eine Bootspartie auf dem Uckersee zu unternehmen oder sich sportlich zu betätigen, dürfte nicht schwer fallen.

Kontakt

 
Stadtinformation Prenzlau
Marktberg 2
17291 Prenzlau

Tel. 03984 833952
Fax 03984 833954
stadtinfo@prenzlau.de

www.prenzlau-tourismus.de
 

Herausragendes

 
St.-Marien-Kirche Prenzlau
Foto: LaGa Prenzlau 2013 GmbH
 
Wenn Sie in Prenzlau ankommen, begrüßen Sie bereits die weithin sichtbaren Türme der St.-Marien-Kirche. Das Wahrzeichen der Stadt ist eines der bedeutendsten Beispiele norddeutscher Backsteingotik. Die Türme der Kirche sowie der Heilig-Geist-Kapelle und der Mitteltorturm stellen den Vier-Türme-Blick von Prenzlau dar.
 
 

Backsteingotik erleben

 
Die Kirche Sankt Marien ist das Wahrzeichen der Stadt. Die dreischiffige Hallenkirche ist eins der bedeutendsten Bauwerke norddeutscher Backsteingotik des 13. und 14. Jahrhunderts. Nachdem sie in den letzten Kriegstagen 1945 ausbrannte, begann man 1970 mit dem Wiederaufbau. Heutzutage kann man die Kirche besichtigen und in den Sommermonaten die Türme besteigen.

Das Dominikanerkloster Prenzlau gehört mit seiner herausragenden Architektur zu den am besten erhaltenen Klöstern Norddeutschlands. Die aufwändig rekonstruierten Kreuzgänge, das Refektorium mit seinen Wandmalereien und das Laienrefektorium mit den filigranen Säulen und dem einzigartigen Lichteinfall sind Höhepunkte klösterlicher Baukultur. Ständig wechselnde Ausstellungen und Galerieangebote sowie Konzerte, Theateraufführungen und Tanzmatineen im Rahmen des „Kultursommers im Klostergarten“ und die Groschenkonzerte mit dem „Preußischen Kammerorchester“ haben das Dominikanerkloster in den zurückliegenden Jahren zu einer vielseitigen Kulturstätte aufblühen lassen.

Die Klosterkirche der Franziskaner wurde zwischen 1235 und 1250 nach dem Vorbild der Grabeskirchen des Heiligen Franziskus von Assisi erbaut und ist eine der ältesten Franziskanerkirchen Deutschlands. Als 1544 die Klöster aufgelöst wurden, wurde die Franziskanerkirche in ein Ritterlehn umgewandelt. Nach der Erneuerung des Gebäudes 1598 nutzte die evangelisch-lutherische Gemeinde die Kirche. 1846 schenkte der König Friedrich Wilhelm IV die Kirche den Gemeinden von Prenzlau und 1848-65 wurde der Innenraum umgebaut und neugestaltet. Doch leider wurde die Kirche in der 1970er Jahren aufgegeben und verfiel, bis 1991 der östliche Teil des Dachstuhls einstürzte. Erst zwei Jahre späte begannen die Sicherungs- und Sanierungsarbeiten: 1995 fand in der Kirche das erste Konzert nach der Wiederherstellung statt.

Die St.-Georgs-Kapelle wurde um 1300 aus Backstein auf einem Granitsockel, zusammen mit dem Westgiebel mit einem Glockentürmchen errichtet. Die Kapelle befand sich außerhalb der Stadtmauer, an der Straße nach Schwedt und diente als Kirche für das angeschlossene St.-Georgs-Hospital, das durch reisenden Händlern und Pilgern als Gasthof diente. Die Kapelle wurde danach bis 1990 als Wohnraum genutzt und ist heute Sitz einer Architekturfirma.

Stadt- und Sonderführungen

 
Warum befindet sich auf der Spitze des Mitteltorturmes ein fliegender Rabe? Was hat es mit den abgehackten Händen zweier Bürgermeister im Museum auf sich? Warum gibt es in Prenzlau zahlreiche Kirchen und warum ist ein Großteil der innerstädtischen Bausubstanz aus den 50er bis 80er Jahren?

Diese und viele andere Fragen beantworten wir Ihnen gern auf einer Stadtführung am Ostersamstag und von Mai bis September jeden Samstag um 11.00 Uhr.

Treffpunkt: Stadtinformation, Marktberg 2, www.prenzlau-tourismus.de


Interessantes jenseits der Backsteingotik

 
Uckersee

Reich an Gewässern ist die Landschaft um Prenzlau und so bieten sich zahlreiche Gelegenheiten für Erholungs- sowie sportliche Aktivitäten. Neben Schwimmbegeisterten, Kanufahrer und Surfern gehören die Radfahrer zu jenen Aktiv-Urlaubern, die die Region gerade für sich entdeckten. Wer sein Fahrrad mitbringt oder vor Ort ausleiht, kann wundervolle Ausflüge um die Seen unternehmen oder sich auf eine der ausgewiesenen Touren begeben.

Fahrgastschiff Onkel Albert

Seit Februar 2002 laden Reeder Torsten Kohn und Mannschaft zu Ausflügen über die Uckerseen ein. Zunehmend sind es Radfahrer, die in Prenzlau an Bord gehen, eine eindrucksvolle Kanaldurchfahrt erleben und dann in Warnitz wieder in den Sattel steigen. Während der Fahrt erzählt Reeder über Bordfunk unterhaltsam Wissenswertes über Natur, Kultur und Geschichte der Region.

 
 

Aktuelles

 
Hier finden Sie Informa-
tionen über aktuelle Veranstaltungen in Prenzlau.


EuRoB-Bauwerke

 
St.-Marien-Kirche Prenzlau
 
Dominikanerkloster, Prenzlau
Foto: LaGa Prenzlau 2013 GmbH
 
Blindower Torturm, Prenzlau
 
Ehemaliges Franziskanerkloster
Foto: LaGa Prenzlau 2013 GmbH