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Die Europäische Route der Backsteingotik wurde im Rahmen der denkmal2010 in Leipzig ausgezeichnet mit einer Goldmedaille für "herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa".
 
Goldmedaille
 
 
 

Die Europäische Route der Backsteingotik erhielt im Herbst 2012 einen "Sonderpreis" der Jury des europa nostra-Komitees. Damit würdigte die Organisation, die unter anderem den Erhalt des kulturellen Erbes in Europa zum Ziel hat, die besondere Arbeit des Vereins. 
 
special mention europa nostra
 
 

Deutschland

EuRoB-Karte Buxtehude
 

Hansestadt Buxtehude

Buxtehude
 
 
 

Buxtehude, schlau wer schon da ist...

 
Vor den Toren der großen Hanseschwester Hamburg am Rande des Alten Landes mit seiner herrlichen Obstbaumblüte leben heute über 40.000 Menschen. Besonderer Anziehungspunkt für Besucher ist die historische Altstadt mit ihrer Fußgängerzone, der Flethanlage, dem Viver (dem alten Stadtgraben), dem Marschtor-Zwinger und den schönen, alten Bürgerhäusern. Das Altstadtfest, das Weinfest und der Weihnachtsmarkt füllen regelmäßig Straßen und Gassen der Innenstadt. Buxtehude ist bekannt als die Stadt, in der die Hunde mit dem Schwanz bellen und Hase und Igel um die Wette laufen. Doch wer deshalb glaubt, Buxtehude sei nur eine Märchenstadt, der irrt gewaltig, denn schon seit über 1000 Jahren ist Buxtehude Wirklichkeit. Die im Jahre 959 zum ersten Mal erwähnt, war die Stadt seinerzeit die erste deutsche Stadt die planmäßig um ein zentrales Hafenbecken herum gebaut wurde. Im Rahmen des hansischen Fernverkehrs sorgte sie für eine bequeme Überquerung der Elbe und entwickelte sich zu einer lebendigen Hansestadt, deren Besuch sich lohnt.

Kontakt

 
Servicecenter Kultur & Tourismus
Breite Str. 2
21614 Buxtehude

Tel. 04161 5012345
Fax 04161 72345
stadtinformation@
stadt.buxtehude.de


www.buxtehude.de

 

Herausragendes

 
St. Petri-Kirche Buxtehude
 
Eingerahmt von Vivern mitten im Herzen der Altstadt und von weithin sichtbar steht das Wahrzeichen der Stadt, die 700 Jahre alte St. Petri-Kirche. Kunstgeschichtlich hat sie eine Sonderstellung, da sie zusammen mit der jüngeren Lüneburger Nikolaikirche als Basilika im Gebiet der gotischen Backsteinhallenkirchen einzig dasteht.
 
 

Backsteingotik erleben...

 
Das einst backsteingotische Rathaus hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Gebaut 1418 wurde sie 1911 durch einen Brand zerstört. Der jetzige Neubau auch aus Backstein beherbergt Reste der alten Ausstattung aus dem 16. Jh.

Der Marschtorzwinger letzte von ehemals fünf Rundtürmen der früheren Stadtmauer dient heute als Kulturzentrum für Ausstellungen und Konzerte.

Der Stavenort wurde bereits 1575 genannt, der Name leitet sich von einer ehemals hier in der nordöstlichen Ecke der Altstadt gelegenen Badestube ab. Schmale, zweigeschossige Fachwerkhäuser, deren Außenwände z.T. aus Resten der alten Stadtmauer bestehen, sind charakteristisch für das früher eng bebaute und verwinkelte Wohnquartier.

Das Abthaus diente seit Beginn des 15. Jh. als Stadthaus der Erzäbte von Harsefeld. Während des Dreißigjährigen Krieges in der Zeit von 1618–1628 wurde es neu erbaut.

Das Fuhrmannhaus war ehemals Wohnhaus eines Ackerbürgers und Fuhrmannes mit Stallung. 1553 erbaut und 1979 durch einen privaten Verein vollständig restauriert.

Sehenswert ist der im 13. Jh. angelegte innerstädtische Hafen nach niederländischem Muster mit künstlichen Wasserlauf. Die grachtartige Flethanlage ist besonders charakteristisch für das alte Buxtehude.

Stadt- und Sonderführungen

 
Entdecken Sie bei einem Rundgang durch die schmalen Gassen zur Flethmühle die historische Altstadt. Sie erfahren viel über die Stadt und deren Geschichte und wissen anschließend, warum in Buxtehude die Hunde mit dem Schwanz bellen. 

Oder Sie tauchen ein in Geschichte und Geschichten rund um Buxtehude während einer Themenführung:

Hexenprozesse in Buxtehude - „…dat man eyn pynlich Guding hegen und holden mag.“ Begeben Sie sich in die Zeit des 16. & 17. Jahrhunderts – in eine Zeit, die zu den dunkelsten Kapiteln der Stadtgeschichte gehört.

Auf den Spuren des Magisters Halepaghe - Der wohl bekannteste Buxtehuder Bürger Magister Gerhard Halepaghe vermachte 1485 sein Vermögen der Halepaghen-Stiftung, einer der ältesten Stiftungen Deutschlands.
Wer war dieser Mann? Wie war sein Leben und Wirken? Erfahren Sie, wie sein Geist auch heute noch lebendig ist.

Blick einer Nonne durch das Fernrohr der Zeit – eine Zeitreise durch die Jahrhunderte mit Blick auf die lange und abwechslungsreiche Geschichte der Hansestadt Buxtehude


Mehr Informationen über Stadtführungen finden Sie hier…

Jenseits der Backsteingotik

 
Stadtfeste, Märkte und andere Highlights...
Die historische Altstadt mit ihrer Fußgängerzone, der Flethanlage, dem Viver, dem Marschtor-Zwinger und den schönen, alten Bürgerhäusern und die St.-Petri-Kirche bilden eine reizvollen Umgebung zahlreichen Stadtfeste, Flohmärkte, Schützenfeste, Pfingstmarkt, Weinfeste, Erntefeste, Adventsmärkte, Pistennächte etc. sind nur einige Highlights. Hier finden Sie Informationen über Veranstaltungen in Buxtehude.
 
Pauschalangebote
Die Stadtinformation Buxtehude hat im Programm viele interessante Angebote für Individualreisenden und für Gruppen, z.B. "Kirchen und Orgeln im Alten Land" oder "Kultur und Shopping" oder Barkassenfahrten auf der Este und der Elbe, mehr Informationen zu Pauschalangeboten finden Sie hier.
 
 
Das Hauptgebäude des Buxtehude·Museums ist aufgrund seiner Neueinrichtung vorübergehend geschlossen. Trotz Sanierung ist der Altbau mit dem Heimatmuseum am Wochenende geöffnet. In dem malerischen Fachwerkgebäude von 1913 sind wunderbare Ausstellungsstücke zu städtischem und ländlichem Wohnen zu finden. Einen guten Einblick in die alte Handwerkskunst der Schuhmacher, Silberschmiede und Maler geben die liebevoll zusammengestellten Werkzeuge im Obergeschoss.
Wer mehr über das berühmte Märchen vom Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel auf der kleinen Heide bei Buxtehude erfahren möchte, sollte ebenfalls unbedingt vorbeischauen. Rund um die Uhr geöffnet bleibt die kleine Tauschbücherei am Stavenort, die ebenfalls zum Museum gehört und tagtäglich viele Lesebegeisterte anzieht.

Kontakt:
Stavenort 2
21614 Buxtehude

Tel.: 04161 - 50 12 333
museum@stadt.buxtehude.de
www.buxtehudemuseum.de

Öffnungszeiten und Eintritt:
Sa + So 11-17 Uhr
Erwachsene 2,- €, ermäßigt 1,- € (Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei)
 
 

Aktuelles

 
Titel Hansestadt

Seit dem 28. April 2014 heißt es offiziell wieder "Hansestadt Buxtehude". Bei einem Festakt mit rund 150 Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik wurde dieser wieder verliehene Titel gefeiert.
Buxtehude mit seinem zentralen Hafen war zwischen 1363 und 1591 Mitglied der Hanse. Im Jahr 1980 trat es dann den im niederländischen Zwolle gegründeten Hansebund der Neuzeit bei. Dass es nun auch offiziell wieder "Hansestadt Buxtehude" heißen kann, freut sicher nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Einwohner.


 
Spezielle Führungen

Mit der Kunsthistorikerin Claudia Rasztar entlang der Backsteingotik durch Buxtehude.
Die Führung dauert 90 Minuten und ist für Gruppen individuell buchbar. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die Gästeführerin Claudia Rasztar
Foto: Daniela Ponath Fotografie
Führung mit Claudia Rasztar
 

Wissenswertes

 
Von den niederländischen Siedlern um 1300 wurden in Buxtehude die Glocken mit dem Seil geläutet, während sie sonst überall noch mit dem Hammer angeschlagen wurden. Das mit der Zeit ausgefranste Seil sah aus wie ein Schwanz. Glocke heißt auf niederländisch - Hunte, läuten - bellen, und so entstand die Redewendung: In Buxtehude, wo die Hunde mit dem Schwanz bellen.
 

EuRoB-Bauwerke

 
St. Petri-Kirche
 
Marschtorzwinger
 
Abthaus
 
 
Bürgerhaus Buxtehude
 
Gotisches Portal des Bürgerhauses
 
Fleth (Stadtgraben)
 
Bürgerhaus, Außenfassade