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Die Europäische Route der Backsteingotik wurde im Rahmen der denkmal2010 in Leipzig ausgezeichnet mit einer Goldmedaille für "herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa".
 
Goldmedaille
 
 
 

Die Europäische Route der Backsteingotik erhielt im Herbst 2012 einen "Sonderpreis" der Jury des europa nostra-Komitees. Damit würdigte die Organisation, die unter anderem den Erhalt des kulturellen Erbes in Europa zum Ziel hat, die besondere Arbeit des Vereins. 
 
special mention europa nostra
 
 

Deutschland

EuRoB Karte Brandenburg
 

Brandenburg an der Havel

Brandenburg
 
 
 

Die Stadt im Fluss

 
Kommen Sie mit auf eine Entdeckungsreise in Brandenburg an der Havel, die durch mittelalterliche Bauten und ihre einzigartige Lage inmitten einer traumhaften Fluss- und Seenlandschaft geprägt ist. Der Fluss- die Havel - bestimmt seit mehr als 1.000 Jahren das Leben der Menschen. Die Keimzelle der Stadt ist eine kleine Havelinsel, auf der einst die Fürstenburg der slawischen Heveller stand. Später kam Albrecht der Bär in den Besitz der Burg und setzte hier nicht nur den Grundstein für den Dom, sondern begründete auch das neue Territorium der Mark Brandenburg.
Mit mehr als 400 Baudenkmälern gehört Brandenburg an der Havel heute zu den bedeutendsten mittelalterlichen Stadtensembles des Landes. Rund um die Stadt erstreckt sich mit den Potsdamer und Brandenburger Havelseen ein faszinierendes Wassersportrevier.

Kontakt

 
Touristinformation
Brandenburg an der Havel
Neustädtischer Markt 3
14776 Brandenburg/Havel

Tel. 03381 796360
Fax 03381 7963629
touristinfo@stg-brandenburg.de

www.stg-brandenburg.de
 

Herausragendes

 
Turm der Katharinenkirche
 
Die über 600 Jahre alte St. Katharinenkirche, ist ein herausragendes Meisterwerk norddeutscher Backsteinbaukunst und die größte Kirche der Stadt Brandenburg an der Havel. Zu Ihrer prunkvollen Ausstattung gehört das achteckige Bronze-Taufkessel von 1440, sowie das zahlreiche Figurenschmuck in den spitzgiebeligen Nischen.
 
 

Backsteingotik erleben...

 
Der Brandenburger St. Peter & Paul Dom, der einst erster Bischofssitz östlich der Elbe war, ist heute das älterste erhaltene Bauwerk Brandenburgs. Er zeugt von Kultur- und Frömmigkeitsgechsichte dieser Gegend. Seine Entstehung ist eng mit der Gründung der Stadt verbunden. Im Dommuseum befinden sich zahlreiche Mittelälterliche Schätze, wie z.B. Altäre und Skulpturen, Urkunden, liturgisches Gerät und Teile des Textilschatzes, darunter das bedeutende Hungertuch aus dem späten 13. Jahrhundert.

Das St. Pauli-Kloster, erbaut ab 1286, gilt als herausragender Repräsentant und besterhaltenenes Beispiel für Bettelordensklösteranlagen der Backsteingotik in Norddeutschland. Über Jahrhunderte schmückte sie die Shilhouette der mittelalterlichen Neustadt. Zunächst diente es als Wirkungsstätte den Dominikanern, 1945 vollständig ausgebrant, beherbergt seit September 2008 das Archäologische Landesmuseum Brandenburg (ALB). In einem chronologischen Rundgang werden die kostbaren Funde der Stein-, Bronze- und Eisenzeit, die Funde aus der römischen Kaiserzeit, dem slawischen und deutschen Mittelalter sowie der Neuzeit präsentiert. Die Klosteranlage, selbst bedeutendes Denkmal, ist ein Teil der Dauerausstellung.

Das Altstädtische Rathaus gilt als ein herausragendes Beispiel gotischer Backsteinbaukunst. In der Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden zuerst die Rats- und Schreibstuben. 200 Jahre später nach der Vereinigung der beiden Brandenburger Städte war das Rathaus der administrative Mittelpunkt der Altstadt. Im Laufe der wechselvollen Geschichte wurden die Räume als Barchentfabrik, Warenlager und Kaufhalle benutzt. 1910 drohte dem Haus ein Abriss, dank dem Rückkauft des Hauses durch die Stadt kam es zum Wiederaufbau. Besonders sehenswert ist der blendengeschmückte Staffelgiebel mit den Wappen von altstädter Ratsfamilien, das Hauptportal mit Kopfbildern von vier Stadtpersönlichkeiten des 15. und 16. Jahrhunderts sowie der rechts neben dem Hauptportal stehende Roland aus dem Jahre 1474.

Stadt- und Sonderführungen

 
Entdecken Sie die schönsten Ecken dieser einmaligen mittelalterlichen Stadt an der Havel, die als "Wiege der Mark" und Kulturstadt der mittelalterlichen Architektur gilt.

Besonders empfehlenswert sind die Innenbesichtigungen der brandenburgischen Kirchen. Neben mittelalterlichen Ausstattungsstücken, wie Altäre und die Orgel, erhalten Sie Einblicke in die Geschichte und Bauweise. Ein breites Angebot an Stadtführungen finden Sie hier...

Interessantes jenseits der Backsteingotik...

 
Der Stahl- und Walzwerk Brandenburg war in den 1980er Jahren der größte Rohstahlproduzent der DDR. Bis Dezember 1993 wurde hier in 12 Siemens-Martin-Öfen Stahl geschmolzen. Heute befindet sich hier das Industiermuseum. In seiner rieseigen Stahlwerkshalle konnte der letzte Siemens-Martin-Ofen Westeuropas als einmaliges Technisches Denkmal erhalten werden.
 
 
Gemütlich und in Ruhe beim gleichzeitigen Genuss einer herrlichen Landschaft können Sie die Stadt an der Havel und ihre Sehenswürdigkeiten von Bord eines Fahrgastschiffes erleben.
 
 
In dem Slawendorf können Sie in die Geschichte einer slawischen Siedlung eintauchen.
Hautnah erleben Sie hier Alltag und Handwerk unserer Vorfahren.
 
 
Der Brandenburger Klostersommer ist seit 2001 ein wichtiger Bestandteil des Kulturlebens der Stadt Brandenburg. Das gotische Kirchenschiff des Klosters St. Pauli und die an der Havel gelegene Parkanlage des historischen Ausflugslokals Buhnenhaus bilden die Kulisse dieses kleinen Festivals.