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Die Europäische Route der Backsteingotik wurde im Rahmen der denkmal2010 in Leipzig ausgezeichnet mit einer Goldmedaille für "herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa".
 
Goldmedaille
 
 
 

Die Europäische Route der Backsteingotik erhielt im Herbst 2012 einen "Sonderpreis" der Jury des europa nostra-Komitees. Damit würdigte die Organisation, die unter anderem den Erhalt des kulturellen Erbes in Europa zum Ziel hat, die besondere Arbeit des Vereins. 
 
special mention europa nostra
 
 

Deutschland

EuRoB-Karte Güstrow
 

Barlachstadt Güstrow

Ernst Barlach in der Gertrudenkapelle
 
 
 

Die Barlachstadt Güstrow

 
Als eine der schönsten Städte im Herzen Mecklenburgs sind in der Barlachstadt Güstrow Kultur und Natur in einer besonders liebenswürdigen Verbindung erlebbar. Von der Backsteingotik bis zum Klassizismus beherbergt die alte Residenzstadt alle Baustile, und auch die mittelalterliche Stadtstruktur hat sich bis in die Gegenwart erhalten. 

Der Dom, die Pfarrkirche, das Renaissance-Schloss prägen die Silhouette Güstrows und lassen sich in dem einmaligen Ensemble Markt und Rathaus sowie der zahlreichen Bürgerhäuser entlang des "Historischen Stadtrundganges" gut erkunden. Zu den besonderen kulturellen Perlen gehören zweifellos die Ernst Barlach Museen: die gotische Gertrudenkapelle nahe der historischen Altstadt und das Atelierhaus mit Ausstellungsforum-Graphikkabinett vor den Toren der Stadt direkt am Inselsee. Die Weihnachtskrippenausstellung in Heilig Geist, das Stadtmuseum und die Städtische Galerie Wollhalle halten für den Besucher weitere Kulturgenüsse bereit.
Im Natur- und Umweltpark mit Aquatunnel, Bärenberg und Wolfsrudel kommen alle Tier- und Naturliebhaber auf ihre Kosten.

Hier hat Zukunft Tradition!

Kontakt

 
Güstrow-Information
Franz-Parr-Platz 10
18273 Güstrow

Tel. 03843 681027
Fax 03843 682079
info@guestrow-tourismus.de

www.guestrow-tourismus.de
 

Herausragendes

 
Schwebender, Dom zu Güstrow
(Foto: André Hamann)

Nicht nur in der Gertrudenkapelle, auch im Dom trifft Barlach Backsteingotik: "Der Schwebende" von 1927, 1941 als entartete Kunst eingeschmolzen, 1952 wiederhergestellt, ist wohl sein berühmtestes Werk.
 
 

Backsteingotik erleben...

 
Der Güstrower Dom ist ein schönes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik. Der Architektur Liebhaber findet am Gebäude Spüren des Übergangs von der Romanik zur Gotik. Mit den grenzenden Bürgerbauten u.a. mit der ältesten Schule Mecklenburgs und dem ehemaligen Hofgericht von Wallenstein vermittelt der Platz auf besondere Art das Flair eines mittelalterlichen Ensembles.

Wer nach Güstrow kommt, fährt stets auf die Pfarrkirche St. Marien zu, deren mächtiger Turm die Stadtansicht prägt. Nach dem Stadtbrand von 1503 wurde die gotische Backsteinbasilika stark erneuert und bei weitreichenden Baumaßnahmen Ende des 19. Jh. zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Erhalten geblieben ist die sehr wertvolle Ausstattung mit Kunstwerken aus den 16 Jh. Ein herrlicher Blick über die Stadt und ihre reizvolle Umgebung bietet sich vom Kirchturm.

Stadt- und Sonderführungen

 
Eine Vielzahl thematischer Führungen machen die Barlachstadt Güstrow zu einem Erlebnis für ihre Besucher. Das ganze Jahr über werden die folgenden Gruppenführungen angeboten:
  • Von der Renaissance bis zum Klassizismus
  • Ernst Barlach und Güstrow
  • Güstrow, die einstige Residenz
  • Güstrow up Plattdütsch
  • Weihnachtskrippen in Heilig Geist 

Darüber hinaus erlebt der Besucher bei der Nachtwächterführung abends die schönsten Plätze der historischen Altstadt.
Jeweils Freitag. Treffpunkt vor dem Rathaus.
Mai bis August 21.00 Uhr, September 19.30 Uhr, Oktober/März/April 18.30 Uhr, November bis Januar 17.00 Uhr und Februar um 18.00 Uhr

Zudem gibt es zum Thema "Historische Altstadt" vom 01. Mai bis Oktober einen 90-minütigen öffentlichen Stadtrundgang. 

Weitere Informationen und Buchungen in der Güstrow-Information.

Interessantes jenseits der Backsteingotik...

 
 
Eines der markantesten Bauwerke Güstrows ist das Schloss. Erbaut als Residenz für die Mecklenburger Herzöge im 16. Jh. vom italienischen Baumeister Franz Parr und vollendet vom Niederländer Philipp Brandin, zählt es heute zu den bedeutendsten Renaissancebauten im norddeutschen Raum. Besondere Anziehungspunkte für die Besucher sind die Stuckdecke des Festsaales, prachtvoll dekorierte Hofstuben sowie die Jagd- und Prunkwaffensammlung. Einmalig ist der nach alten Stichen rekonstruierte Renaissance-Garten. 

Öffnungszeiten:
15. April bis 14. Oktober: tgl. 10.00 - 18.00 Uhr,
15. Oktober bis 14. April: Di-So 10.00 - 17.00 Uhr
 
 
Ernst Barlach, einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jh., lebte und arbeitete von 1910 bis zu seinem Tode 1938 in Güstrow. Die Ernst-Barlach-Stiftung verfügt über einen Sammlungsbestand aus allen Schaffensbereichen und - perioden, der im Atelierhaus mit Ausstellungsforum-Graphikkabinett am Heidberg und in der Gertrudenkapelle präsentiert wird.

Atelierhaus, Ausstellungsforum und Graphikkabinett
Heidberg 15
18273 Güstrow 

Gertrudenkapelle
Gertrudenplatz 1
18273 Güstrow

Tel.: 03843 84400-0
Fax: 03843 84400-18
E-mail: office@barlach-stiftung.de

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Di-So 10.00 -17.00 Uhr
November bis März: Di-So 11.00 - 16.00 Uhr
 
 
Das Museum zeichnet sich durch einen hervorragenden Sammlungsbestand aus, der mit moderner Ausstellungstechnik präsentiert wird. Neben Kersting gehört die Darstellung der Residenzgeschichte der Stadt im 16. und 17. Jh., eine Sammlung Deutscher Expressionisten sowie das Schaffen des ebenfalls aus Güstrow stammenden Malers, Kopisten und Restaurators Otto Vermehren zu den Ausstellungsschwerpunkten. 

Stadtmuseum der Barlachstadt Güstrow
Franz-Parr-Platz 10
18273 Güstrow

Tel. +49 3843 769-120
Fax. +49 3843 769-545
E-mail: stadtmuseum@guestrow.de

Öffnungszeiten:
Mai bis September: Mo-Fr 9.00 - 19.00 Uhr, Sa/So 10.00 - 17.00 Uhr
Oktober bis April: Mo-Fr 9.00 - 18.00 Uhr, Sa/So 10.00 - 16.00 Uhr
 
 
Gourmet-Spektakel der besonderen Art auf dem Marktplatz: Gastronomen und Köche aus Güstrow und der Region zeigen ihr Können und servieren Ihren Gästen aus der regionalen Küche auserlesene Spezialitäten. Ein kulturelles Bühnenprogramm umrahmt die Veranstaltung. Immer am letzten Augustwochenende.
 
 
 

Aktuelles

 
Öffentliche Führungen:
  • Öffentliche Stadtrundgänge von April bis Ende Oktober täglich um 11 Uhr, Osterfeiertage täglich um 11 Uhr, von November bis Ende März samstags um 11.30 Uhr, Beginn in der Güstrow-Information
  • Nachtwächterführung, von September bis Ende April freitags: Sept. um 19.30 Uhr, Okt./März/April um 18.30 Uhr, Nov./Dez./ Jan. um 17 Uhr, Febr. 18 Uhr, Beginn in der Güstrow-Information
  • Abendspaziergang mit Einkehr, von Mai bis Ende August freitags um 18.30 Uhr, Beginn in der Güstrow-Information
 
 
Weitere Informationen und Veranstaltungen finden Sie auf dem Tourismusportal von Güstrow.

Seit 2009 gibt es die Freitzeit-
Card
, eine Erlebniskarte um die Barlachstadt, mit der der Besucher zahlreiche Ermäßi-
gungen erhält.
 

Wissenswertes

 
Das Schloss Güstrow ist nicht nur ein herausragendes Renaissance-Bauwerk und neben den noch älteren Bauten der Backsteingotik stadtbildprägend. Es bietet zudem unter anderem eine herausragende Mittelalter-Sammlung mit  Ausstattungsstücken aus Kirchen des einstigen Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin: Altären, Skulpturen,... ►weiterlesen
 
(Foto: André Hamann)
Schloss Güstrow
 
Der Türmer der Pfarrkirche (Marienkirche) wohnte bis 1929 im Kirchturm und beförderte sein Kind in einem aussen befindlichen Weidenkorb auf- und abwärts.
 
Marienkirche Güstrow
(Foto: André Hamann)
 

EuRoB-Bauwerke

 
Dom zu Güstrow
 
Marienkirche Güstrow
(Foto: André Hamann)
 
 
Atelierhaus
(Foto: René Legrand)
Atelierhaus des Ernst-Barlach-Museums

 
Ernst-Barlach-Theater
(Foto: Ernst-Barlach-Theater)
Ernst-Barlach-Theater