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Barlachstadt Güstrow

Ernst Barlach in der Gertrudenkapelle
 
 
 

Die Barlachstadt Güstrow

 
Als eine der schönsten Städte im Herzen Mecklenburgs sind in der Barlachstadt Güstrow Kultur und Natur in einer besonders liebenswürdigen Verbindung erlebbar. Von der Backsteingotik bis zum Klassizismus beherbergt die alte Residenzstadt alle Baustile, und auch die mittelalterliche Stadtstruktur hat sich bis in die Gegenwart erhalten. 

Der Dom, die Pfarrkirche, das Renaissance-Schloss prägen die Silhouette Güstrows und lassen sich in dem einmaligen Ensemble Markt und Rathaus sowie der zahlreichen Bürgerhäuser entlang des "Historischen Stadtrundganges" gut erkunden. Zu den besonderen kulturellen Perlen gehören zweifellos die Ernst Barlach Museen: die gotische Gertrudenkapelle nahe der historischen Altstadt und das Atelierhaus mit Ausstellungsforum-Graphikkabinett vor den Toren der Stadt direkt am Inselsee. Die Weihnachtskrippenausstellung in Heilig Geist, das Stadtmuseum und die Städtische Galerie Wollhalle halten für den Besucher weitere Kulturgenüsse bereit.
Im Natur- und Umweltpark mit Aquatunnel, Bärenberg und Wolfsrudel kommen alle Tier- und Naturliebhaber auf ihre Kosten.

Hier hat Zukunft Tradition!

Kontakt

 
Güstrow-Information
Franz-Parr-Platz 10
D-18273 Güstrow

Tel. +49 (0)3843 681027
Fax .+49 (0)3843 682079
E-Mail:
info@guestrow-tourismus.de
Internet:
www.guestrow-tourismus.de
 

Herausragendes

 
Dom zu Güstrow

Nicht nur in der Gertrudenkapelle, auch im Dom trifft Barlach Backsteingotik: "Der Schwebende" von 1927, 1941 als entartete Kunst eingeschmolzen, 1952 wiederhergestellt, ist wohl sein berühmtestes Werk.
 
 

Backsteingotik erleben...

 
Der Güstrower Dom ist ein schönes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik. Der Architektur Liebhaber findet am Gebäude Spüren des Übergangs von der Romanik zur Gotik. Mit den grenzenden Bürgerbauten u.a. mit der ältesten Schule Mecklenburgs und dem ehemaligen Hofgericht von Wallenstein vermittelt der Platz auf besondere Art das Flair eines mittelalterlichen Ensembles.

Wer nach Güstrow kommt, fährt stets auf die Pfarrkirche St. Marien zu, deren mächtiger Turm die Stadtansicht prägt. Nach dem Stadtbrand von 1503 wurde die gotische Backsteinbasilika stark erneuert und bei weitreichenden Baumaßnahmen Ende des 19. Jh. zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Erhalten geblieben ist die sehr wertvolle Ausstattung mit Kunstwerken aus den 16 Jh. Ein herrlicher Blick über die Stadt und ihre reizvolle Umgebung bietet sich vom Kirchturm.

Stadt- und Sonderführungen

 
Eine Vielzahl thematischer Führungen machen die Barlachstadt Güstrow zu einem Erlebnis für ihre Besucher. Das ganze Jahr über werden die folgenden Gruppenführungen angeboten:
  • Von der Renaissance bis zum Klassizismus
  • Ernst Barlach und Güstrow
  • Güstrow, die einstige Residenz
  • Güstrow up Plattdütsch
  • Weihnachtskrippen in Heilig Geist 

Darüber hinaus erlebt der Besucher bei der Nachtwächterführung von September bis April jeweils freitags abends die schönsten Plätze der historischen Altstadt. 

Der romantische Stadtrundgang, angeboten von Mai bis August jeweils freitags um 19.30 Uhr, führt im Licht der fast immer scheinenden Abendsonne mit dem Stadtwächter durch romantische Gassen und Winkel der Stadt. 

Zudem gibt es zum Thema "Historische Altstadt" vom 01. Mai bis Oktober einen 90minütigen öffentlichen Stadtrundgang. 

Weitere Informationen und Buchungen in der Güstrow-Information.

Interessantes jenseits der Backsteingotik...

 
 
Eines der markantesten Bauwerke Güstrows ist das Schloss. Erbaut als Residenz für die Mecklenburger Herzöge im 16. Jh. vom italienischen Baumeister Franz Parr und vollendet vom Niederländer Philipp Brandin, zählt es heute zu den bedeutendsten Renaissancebauten im norddeutschen Raum. Besondere Anziehungspunkte für die Besucher sind die Stuckdecke des Festsaales, prachtvoll dekorierte Hofstuben sowie die Jagd- und Prunkwaffensammlung. Einmalig ist der nach alten Stichen rekonstruierte Renaissance-Garten. 

Öffnungszeiten:
15. April - 14. Oktober: tgl. 10-18 Uhr,
15. Oktober - 14. April: Di-So 10-17 Uhr
 
 
Ernst Barlach, einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jh., lebte und arbeitete von 1910 bis zu seinem Tode 1938 in Güstrow. Die Ernst-Barlach-Stiftung verfügt über einen Sammlungsbestand aus allen Schaffensbereichen und - perioden, der im Atelierhaus mit Ausstellungsforum-Graphikkabinett am Heidberg und in der Gertrudenkapelle präsentiert wird.

Atelierhaus, Ausstellungsforum und Graphikkabinett
Heidberg 15
18273 Güstrow 

Gertrudenkapelle
Gertrudenplatz 1
18273 Güstrow

Tel. +49 (0)3843 84400-0
Fax. +49 (0)3843 84400-18
office@barlach-stiftung.de

Öffnungszeiten:
April - Oktober: Die-So 10-17 Uhr
November-März: Die-So 11-16 Uhr
 
 
Das Museum zeichnet sich durch einen hervorragenden Sammlungsbestand aus, der mit moderner Ausstellungstechnik präsentiert wird. Neben Kersting gehört die Darstellung der Residenzgeschichte der Stadt im 16. und 17. Jh., eine Sammlung Deutscher Expressionisten sowie das Schaffen des ebenfalls aus Güstrow stammenden Malers, Kopisten und Restaurators Otto Vermehren zu den Ausstellungsschwerpunkten. 

Stadtmuseum der Barlachstadt Güstrow
Franz-Parr-Platz 10
18273 Güstrow
Tel. +49 3843 769-120
Fax. +49 3843 769-545
stadtmuseum@guestrow.de

Öffnungszeiten:
Mai - September: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr
Oktober bis April: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa/So 10-16 Uhr
 
 
Gourmet-Spektakel der besonderen Art auf dem Marktplatz: Gastronomen und Köche aus Güstrow und der Region zeigen ihr Können und servieren Ihren Gästen aus der regionalen Küche auserlesene Spezialitäten. Ein kulturelles Bühnenprogramm umrahmt die Veranstaltung. Immer am letzten Augustwochenende.
 
 
Kleinkunstfestival im Renaissancegarten des Güstrower Schlosses zur Zeit der Lavendelblüte mit Zauberern, Jongleuren, Artisten, Stelzenläufern, Clowns, Musikanten und anderen Künstlern aus vielen Ländern sowie kulinarische Überraschungen und als Finale ein musikalisch untermaltes Feuerwerk. Immer am 3. Juliwochenende.
 
 

Aktuelles

 
27. November 2009: Eröffnung der neuen Ausstellungssaison, Ort: Heilig-Geist-Kirche, Norddeutsches Krippenmuseum
 
Seit 2009 gibt es die TouristCard der Barlachstadt Güstrow, mit der der Besucher zahlreiche Ermäßigungen erhält. Infos hier...
 

Wissenswertes

 
Der Türmer der Pfarrkirche (Marienkirche) wohnte bis 1929 im Kirchturm und beförderte sein Kind in einem aussen befindlichen Weidenkorb auf- und abwärts.
 
Marienkirche Güstrow
(Foto: André Hamann)
 
 

EuRoB-Bauwerke

 
Dom zu Güstrow
 
 
Marienkirche Güstrow
(Foto: André Hamann)
 
 
 
 
(Foto: André Hamann)
Schloss Güstrow

 
Atelierhaus
(Foto: René Legrand)
Atelierhaus des Ernst-Barlach-Museums

 
Ernst-Barlach-Theater
(Foto: Ernst-Barlach-Theater)
Ernst-Barlach-Theater